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Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Radikalfänger der Extraklasse

Astaxanthin ist schon seit Längerem bei uns auf dem Markt und das zurecht. Denn dieser Stoff steigert nicht nur die Leistung, sondern lindert Gelenkschmerzen, kann Entzündungsprozesse reduzieren, stärkt außerdem das Immunsystem und hat noch viele weitere Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Denn auch bei Unfruchtbarkeit kann Astaxanthin ein wichtiger Helfer sein und zudem ist das Nahrungsergänzungsmittel ein Radikalfänger der Extraklasse.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist 550-mal stärker als Vitamin E und somit das stärkste in der Natur vorkommende Antioxidans. Zudem ist es 6.000 Mal stärker als Vitamin C, 800 Mal stärker als CoQ10 und 550 Mal stärker als die Katechine aus grünem Tee.

Dieser violett-rote Farbstoff ist für Rotfärbung von Krebstieren verantwortlich. Diese verzehren die Algen der Art Haematococcus Pluvialis, aus denen auch Astaxanthin hergestellt wird. Auch die wunderschöne Federfarbe von Flamingos ist auf diesen Stoff zurückzuführen, da auch sie sich hauptsächlich von Krebstieren ernähren.

Astaxanthin ist als natürlicher und synthetischer Stoff erhältlich, wobei der synthetische Stoff nicht für Menschen im Handel ist. Dieser wird beispielsweise für Zuchtlachs unters Futter gemischt, dass sie die rosa Farbe erhalten oder dient bei Hühnern dazu, den Eidotter zu färben. Weitere Informationen zu den beiden Formen von Astaxanthin gibt es weiter unten im Artikel.

Wirkung von Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Allrounder der Extraklasse und kann bei einer Vielzahl von Beschwerden zum Einsatz kommen. Zum einen stärkt Astaxanthin das Immunsystem und wirkt als Antioxidans und zum anderen wird das Kurzzeitgedächtnis verbessert und somit Demenz vorgebeugt. Doch auch diese Wirkung hat Astaxanthin:

  • Die Haut wird vor UV-Schäden geschützt und vorzeitige Hautalterung verlangsamt
  • Die DNA wird geschützt
  • Die LDL Oxidation im Blut wird verringert und somit vor Arteriosklerose vorgebeugt
  • Triglyceride werden gesenkt und HDL-Werte gesteigert
  • Schädigende Auswirkungen bei Diabetes werden verringert
  • Die Funktion der zentralen Netzhaut wird verbessert und die Augen vor UV-Licht geschützt
  • Sodbrennen, welches durch Helicobacter pylori ausgelöst wird, kann gelindert werden
  • Karpaltunnelsyndrom kann gelindert werden
  • Tennisarm kann gelindert werden
  • Chronisch entzündliche Krankheiten wie Arthritis oder Arthrose werden gelindert
  • Die Körperzellen werden vor einer Entartung geschützt, was heißt, dass Krebs vorgebeugt werden kann
  • Vorbeugung gegen Alzheimer
  • Die Testosteronwerte steigen an
  • Die Spermaqualität wird verbessert
  • Die sportliche Leistung wird deutlich verbessert
  • Der körpereigene Sonnenschutz wird erhöht
  • Das Herz-Kreislauf-System wird geschützt
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Unterstützt die Entgiftung des Körpers
  • Hilft bei Magenbeschwerden

Astaxanthin ist, wie man oben in der Liste sehen kann, ein absoluter Allrounder. Der Stoff dient nicht nur zur Gesundhaltung des Körpers und beugt Krankheiten vor, er kann auch bereits vorhandene Beschwerden lindern.

Astaxanthin in Bezug auf das Immunsystem

Das Immunsystem ist extrem sensibel, was heißt, dass Schäden das Immunsystem deutlich schwächen. Folglich sind Krankheiten vorprogrammiert. Aus diesem Grund sind Antioxidantien für das Immunsystem besonders wichtig, damit es vor Schäden geschützt wird, indem die freien Radikalen abgefangen und vernichtet werden. Somit wird das Abwehrsystem erhalten und der Körper kann sich selbst gegen Krankheiten wehren oder bereits bestehende Krankheiten bekämpfen.

Astaxanthin ist ein Zellschutz

Astaxanthin kann die Zellen einzigartig schützen, da es ein reines antioxidatives Molekül ist. Dies heißt aber gleichzeitig auch, dass Astaxanthin Schäden an den Zellen sowie Schäden an der DNA des Menschen verringern kann. Zudem fängt es freie Radikale ab und schützt so vor vorzeitiger Hautalterung. Ein weiterer Vorteil ist aber auch, dass sich Astaxanthin positiv auf die Haut auswirkt. Der Teint wird verbessert, kleinen Fältchen können gelindert werden und auch das Hautbild wird feiner.

Astaxanthin für das Herz-Kreislauf-System

Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mittlerweile zur Volkskrankheit geworden und zudem auch die häufigste Todesursache. Vor allem in den USA stirbt alle 35 Sekunden ein Mensch an einer kardiovaskulären Krankheit, was heißt, dass Krebs oder Unfälle wesentlich seltener die Todesursache sind.

Astaxanthin wirkt sich sehr positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Zum einen, weil es sich auf die Blutfette auswirkt und zum anderen, weil es den Cholesterinwert im Gleichgewicht hält. Besser gesagt, es unterstützt das gute HDL-Cholesterin und schützt gleichzeitig das schlechte LDL-Cholesterin vor Schäden durch freie Radikale. Somit kann Arteriosklerose vorgebeugt und gleichzeitig auch das Herz geschützt werden.

Weiterhin hat Astaxanthin auch eine positive Wirkung auf den Blutdruck und kann diesen deutlich reduzieren. In einer Studie zeigte sich, dass nach einer Einnahme von 4 mg Astaxanthin pro Tag, über einen Zeitraum von vier Wochen, der Blutdruck signifikant gesenkt werden konnte.

Selbst bei Diabetes Patienten konnte mit Astaxanthin die so gefürchtete Nierenerkrankung Nephropathie deutlich verlangsamt werden.

Astaxanthin bei Unfruchtbarkeit

Auch Unfruchtbarkeit bei Männern ist immer häufiger und in der Zwischenzeit ist etwa jeder 10. Mann im fruchtbaren Alter davon betroffen. Oftmals sind hier freie Radikale verantwortlich, die bei betroffenen Männern im erhöhten Maß festgestellt wurden. Da Spermien aber kein Abwehrsystem gegen diese Schädlinge haben, sind sie sehr anfällige für die Angriffe.

In einer Studie konnte belegt werden, dass Männer, die mit Astaxanthin behandelt wurde eine deutlich bessere Spermaqualität aufweisen konnten. Die Behandlung dauerte 3 Monate und es wurden täglich 16 mg Astaxanthin verabreicht. In dieser Zeit wurden 55 Prozent der Partnerinnen schwanger.

Astaxanthin für die sportliche Leistung

In einer Studie aus dem Jahr 2008 konnte sehr deutlich belegt werden, dass Astaxanthin die sportliche Leistung um 55 Prozent erhöhen konnte, wenn täglich 4 mg Astaxanthin eingenommen werden. Dies ist nicht nur für Leistungssportler, sondern auch für Bodybuilder sehr interessant. Diese deutlich erhöhte Leistung kann innerhalb von 6 Monaten erzielt werden.

Astaxanthin für die Augen

Mittlerweile geht man davon aus, dass ein Großteil der Augenerkrankungen auf übermäßige Oxidationsprozesse zurückzuführen sind. Hierzu zählen beispielsweise der grüne und graue Star, die altersbedingte Makuladegeneration sowie die Verstopfung retinaler Arterien. Um solche oxidativen Vorgänge zu reduzieren sind Antioxidantien besonders wichtig.

Allerdings haben viele Antioxidantien den Nachteil, dass sie erst gar nicht ins Auge vordringen können und somit für den Schutz der Augen sinnlos sind. Daher sollte die Wahl immer auf Antioxidantien fallen, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Eines davon ist Astaxanthin.

Astaxanthin hat den Vorteil, dass es das Auge gleich mehrfach schützt. Zum einen werden Schäden durch UV-Strahlen verhindert und zum anderen wird die Durchblutung des Auges gefördert. Doch auch die Photorezeptorzellen sowie die Ganglienzellen werden vor Schäden, die durch Entzündungen oder oxidativen Stress entstehen, geschützt.

Astaxanthin zur Vorbeugung gegen Alzheimer

Astaxanthin kann, wie in Studien belegt wurde, die Entstehung und Entwicklung von Alzheimer hemmen. Dies liegt zum Beispiel auch daran, dass Astaxanthin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und somit das Gehirn auf direktem Wege schützt. Es schaltet die freien Radikalen aus und bewahrt die Hirn- und Nervenzellen vor oxidativem Stress.

Studien zu Astaxanthin

Zu Astaxanthin gibt es in der Zwischenzeit eine große Anzahl an Studien, die allesamt hervorragende Ergebnisse liefern konnten.

Eine Studie aus dem Jahr 2015, die in China durchgeführt wurde, belegt zum Beispiel, dass Knorpelschäden bei einer experimentellen Osteoarthritis deutlich verbessert werden konnte. Daher empfehlen die Wissenschaftler, dass Astaxanthin als medizinisches Mittel in Betracht gezogen werden sollte.

Ebenfalls in China wurde im Jahr 2014 eine Untersuchung durchgeführt, die zeigt, dass Astaxanthin eine schützende Wirkung auf eine Leberfibrose hat.

Selbst in Bezug auf Krebs hat Astaxanthin eine hervorragende Wirkung gezeigt. Forscher sind sich sogar einig, dass Astaxanthin ein vielversprechendes Chemotherapeutikum bei Krebs ist. Diese Studie ist aus dem Jahr 2015 und wurde in China durchgeführt.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2012, die in Australien durchgeführt wurde, zeigt, dass Astaxanthin eine vielversprechende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System hat. Dennoch müssen noch weitere Studien und Untersuchungen durchgeführt werden.

In dieser Studie aus Japan wurde belegt, dass Astaxanthin vor Alzheimer schützen kann. Dabei wurde nach 12 Wochen festgestellt, dass eine Gabe von 6 bis 12 mg pro Tag, den PLOOH-Gehalt im Blut um 50 Prozent senken kann. Somit eignet sich Astaxanthin sehr gut zur Vorbeugung gegen Alzheimer. PLOOH ist die Abkürzung für Phospholipid-Hyperoxide. Ist dieser Wert im Blut erhöht, gilt dies als sicheres Zeichen, dass eine Alzheimer Krankheit vorliegt.

Es gibt noch viele weitere Studien zu Astaxanthin, die zeigen, wie hervorragend dieser Stoff ist.

Dosierung von Astaxanthin

In den meisten Studien wurden Dosen zwischen 4 und 8 mg Astaxanthin verabreicht und hervorragende Ergebnisse erzielt. Diese Dosis gilt auch als Empfehlung für Menschen die unter hohem Stress stehen oder für Sportler, die beste Leistungen bringen müssen. Auch Personen, die übermäßigem Sonnenlicht (Bauarbeiter) oder ionisierenden Strahlungen (Piloten) ausgesetzt sind, sollten sich an dieser Dosis orientieren.

Bisher wurde jedoch noch kein Höchstwert festgelegt und in Studien, in denen 12mg Astaxanthin verabreicht wurden, konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden. Dennoch sollte man sich an den Richtwert von 4 bis 8 mg Astaxanthin täglich halten.

Bei gesundheitlichen Beschwerden ist es empfehlenswert mit einer höheren Dosis zu beginnen und diese dann, nach Abklingen der Beschwerden, zu reduzieren.

Menschen, die unter dem Karpaltunnelsyndrom oder Arthritis leiden, sollten mit einer Dosis von 12mg Astaxanthin täglich beginnen. Wer den Vitalstoff aber nur einnimmt, um sein Immunsystem zu stärken oder Krankheiten vorzubeugen ist mit 4 mg pro Tag gut beraten.

Allerdings sollte man aber bedenken, dass Astaxanthin kein Medikament, sondern ein Vitalstoff ist. Dies heißt, dass es etwas länger dauern kann, bis die Wirkung eintritt.

Nebenwirkungen von Astaxanthin

In keiner einzigen Studie, die mit Astaxanthin durchgeführt wurde, konnten Nebenwirkungen festgestellt werden. Natürlich gibt es immer empfindliche Personen, die auf den Stoff reagieren können. Daher sollte der Körper in den ersten Tagen genau beobachtet werden, wenn Astaxanthin erstmalig eingenommen wird.

Eine Nebenwirkung gibt es allerdings. Es kann passieren, dass es bei der Einnahme von Astaxanthin zu Hautrötungen kommt. Vergleichbar ist dies mit einem übermäßigen Konsum an Möhren oder Möhrensaft, da dieser die Haut auch rötlich färbt. Diese Färbung kann durch den Farbstoff in Astaxanthin auftreten, ist aber nicht weiter schlimm und macht nur einen rosigen Teint.

In vielen Studien wurden zudem die Nebenwirkungen von Astaxanthin untersucht. Bei keinem der fast 200 Probanden konnte eine Reaktion beobachtet werden. Dabei wurde untersucht, ob es Anzeichen für Giftigkeit gibt, ob Wechselwirkungen mit Medikamenten, Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln oder ob allergische Reaktionen auftraten.

Astaxanthin und der ORAC Wert

Astaxanthin hat von allen antioxidativen Super Vitalstoffen den höchsten ORAC Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Dieser Wert ist eine Methode die antioxidative Kraft zu messen und so eine Aussage treffen zu können.

Synthetisches und natürliches Anthoxanthin

Astaxanthin kann mittlerweile natürlich und synthetisch hergestellt werden. Dabei gibt es natürlich einige Unterschiede, die wir hier erläutern möchten.

Synthetisches Astaxanthin: Dieser Stoff wird mithilfe eines gentechnisch veränderten Hefepilzes (Phaffia rhodozyma) gewonnen oder aus Erdöl hergestellt. Allerdings wird es nicht als Mittel für den Menschen verkauft, sondern für Haus- und Nutztiere wie Hühner. Auch Lachs wird häufig mit Astaxanthin gefüttert, wenn er nicht eindeutig als Wildlachs gekennzeichnet ist oder der Zusatz „mit natürlichem Farbstoff“ auf der Verpackung aufgedruckt ist. Da es in den meisten Zuchtfarmen kein artgerechtes Futter für die Lachse gibt, erhalten sie natürlich auch keine astaxanthinhaltige Mikroalgen. Um aber die Farbe zu erhalten wird er mit synthetisch hergestelltem Astaxanthin gefüttert.

Natürliches Astaxanthin: Natürliches Astaxanthin wird aus einer Mikroalge (Haematococcus pluvialis) hergestellt. Es ist besonders hochwertig und im Gegensatz zu synthetisch hergestelltem Astaxanthin deutlich wirkungsvoller. Weiterhin kann da natürliche Astaxanthin aus Lebensmitteln wie etwa dem Lachs gewonnen werden.

Auch wenn die chemische Formel des natürlichen und synthetischen Astaxanthins gleich sind, gibt es doch gravierende Unterschiede. Während der synthetische Stoff nur aus Astaxanthin besteht, ist der natürliche Stoff ein Gesamtkomplex aus der Alge, die damit ihr Überleben sichert. Dies heißt, dass auch andere Begleitstoffe wie etwa Lutein, Beta-Carotin sowie Canthaxanthin darin enthalten sind und die Wirkung des Astaxanthin noch verstärken. Somit ist das natürliche Astaxanthin deutlich wirkungsvoller bei den unterschiedlichen Beschwerden.

Fazit

Astaxanthin ist nicht nur hilfreich, wenn bereits Beschwerden oder Krankheiten bestehen. Auch, um die Gesundhaltung des Körpers zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken ist Astaxanthin ein wichtiger Helfer. Zudem ist es natürlich und hat eine hohe Bioverfügbarkeit, keine Nebenwirkungen und wird sehr gut vertragen.

Vor allem um das Herz-Kreislauf-System zu schützen, freie Radikale wirkungsvoll zu bekämpfen und Diabetes sowie hohen Blutdruck in den Griff zu bekommen, kann Astaxanthin eine hervorragende Alternative sein. Doch auch um Alzheimer vorzubeugen, die Augen zu schützen und stärken ist dieser Stoff nicht von der Hand zu weisen. Dies liegt daran, dass Astaxanthin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und somit auch das Gehirn und die Nervenzellen vor freien Radikalen schützt.

Astaxanthin ist ein wahrere Allrounder in Bezug auf Krankheiten und die Gesundhaltung des Körpers, weshalb es in keiner Hausapotheke fehlen sollte.