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Kokosöl gegen Parasiten

Kokosöl ist ein hilfreiches und natürliches Öl für Haut und Haar. Doch es hat auch den Vorzug, dass es Parasiten wie etwa Zecken und Würmer in die Flucht schlagen kann. Dies liegt nicht am Duft, wie einige denken mögen, sondern an der Laurinsäure, die der Hauptbestandteil des Kokosöls ist. Dabei kann Kokosöl nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Haustieren hervorragend als Mittel gegen Zecken eingesetzt werden.

Hier finden Sie mehr Informationen über Kokosöl.

Wie wirkt Kokosöl gegen Parasiten und Zecken?

Kokosöl besteht hauptsächlich aus Laurinsäure. Diese mögen Parasiten und Zecken überhaupt nicht und machen in der Regel einen Bogen darum. Selbst wenn die Zecken doch zubeißen sollten, fallen sie innerhalb kürzester Zeit ab und können so keinen Schaden anrichten. Aufgrund der Laurinsäure konnten die Zecken in wissenschaftlichen Studien, zwar beißen, aber kein Blut saugen. Sie fielen innerhalb von wenigen Minuten von der Haut ab.

Dazu hatten Wissenschaftler Hautstellen mit Kokosöl behandelt. Die meisten Zecken mieden diese Hautstellen und nur wenige der Parasiten bissen zu, fielen aber fast im gleichen Atemzug von der Haut ab. Dies wurde in mehrere Untersuchungen bestätigt.

Weshalb ist ein Zeckenbiss so gefährlich?

Zecken sind nicht nur nervige kleine Tierchen, sondern sie sind auch sehr gefährlich, da sie Krankheiten übertragen. Sie lauern im Gras und warten darauf, bis ein Wirt vorbeikommt. Meist springen sie dann auf Hunde und Katzen, aber auch auf Menschen über. Die meist gefährdeten Stellen sind dabei die Füße und Beine von Menschen.

Sind sie erst auf dem Wirt gelandet, beißen Sie sich mit ihrem Kieferwerkzeug in der Haut fest und saugen das Blut auf. Erst, wenn sie sich auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe vollgesaugt haben, fallen sie wieder vom Wirt ab. Das Gefährliche daran ist jedoch, dass sie währen des Saugens Viren übertragen. Dieser gefährliche FSME Virus kann beispielsweise eine Hirnhautentzündung auslösen, wenn der Infekt nicht erkannt wird. Gerade weil die Inkubationszeit zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen liegt, kann es durchaus sein, dass die geröteten Hautstellen auf die leichte Schulter genommen werden.

Treten nach einem Zeckenbiss Erkältungserscheinungen oder Hautrötungen auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, um auszuschließen, dass es sich um den FSME Virus handelt.

Wie kann man sich mit Kokosöl vor Zecken schützen?

Um sich mit Kokosöl zu schützen gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann die Haut damit eingerieben werden, was gleichzeitig einen pflegenden Effekt hat und zum anderen kann das Kokosöl verzehrt werden.

Auch wenn beim Menschen Füße und Beine gefährdete Hautstellen sind, ist es empfehlenswert, den ganzen Körper mit Kokosöl einzureiben. Zecken meiden zwar die Beine, wenn sie eingerieben sind, können aber weiter am Körper nach oben krabbeln und sich dort irgendwo festbeißen. Daher sollte bei einem Ausflug in die Natur immer der ganze Körper eingerieben werden. Vorteil dabei ist, dass die Haut gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen versorgt und somit gepflegt wird.

Kokosöl kann bei Kindern ebenso verwendet werden und der Geruch ist bereits nach wenigen Minuten verflogen.

Weiterhin kann das Kokosöl verzehrt werden. Doch hierbei ist einiges zu beachten. Der Körper muss sich erst an das Kokosöl gewöhnen und die Fettration verarbeiten. Wird zu Beginn der Einnahme zu viel Kokosöl verzehrt, treten Übelkeit und eventuell Durchfall auf. Daher sollte zuerst mit höchstens einem halben Teelöffel begonnen werden. Durch den angenehmen Geschmack eignet sich Kokosöl als Butterersatz auf Marmeladenbroten, im Kaffee oder im Tee hervorragend. Das wertvolle Öl kann aber auch in Smoothies eingerührt werden, damit der Körper davon profitieren kann.

Die Menge kann dann nach wenigen Tagen erhöht werden. Bis zu drei Esslöffel Kokosöl sind dabei pro Tag möglich, wobei ein Esslöffel in der Regel vollkommen ausreichend ist. Lediglich um Beschwerden oder degenerative Erkrankungen wie etwa Demenz oder Alzheimer zu behandeln sollte diese Menge eingenommen werden.

Kokosöl für Haustiere

Auch für Haustiere ist Kokosöl gegen Parasiten und Zecken anwendbar. Selbst bei Katzen, die wesentlich empfindlicher als Hunde sind, kann das Kokosöl problemlos angewendet werden. Auch hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Vor dem Spazierengehen sollte etwa eine hasel- bis wallnussgroße Menge (je nach Größe des Tieres) Kokosöl auf dem Fell von Hund oder Katze verrieben werden. Um einen effektiven Schutz zu erzielen, sollte die Anwendung täglich über zwei bis drei Wochen erfolgen. Danach reicht es aus, wenn Hund oder Katze nur noch etwa dreimal die Woche mit Kokosöl an den besonders gefährdeten Stellen eingerieben werden.

Auch wenn das Fell im ersten Moment fettig ist, gibt sich dies nach wenigen Stunden wieder. Wer den Fettfilm nach einer Woche ein wenig entfernen möchte, sollte mit einem Mikrofasertuch Hund oder Katze abreiben. Wichtig ist jedoch, dass es erst kurz vor dem Spaziergang aufgetragen wird, da sich die Tiere sonst das Kokosöl vom Fell lecken – es schmeckt ja auch sehr gut.

Eine weitere Möglichkeit wäre, Hund oder Katze eine kleine Menge Kokosöl unters Futter zu mischen. Hierbei ist natürlich jedes Tier anders und hat andere Vorlieben. Während der eine Hund das Kokosöl genüsslich vom Finger schleckt, rührt der andere Hund sein Futter nicht mehr an. Welche Methode die beste ist, muss jeder Hunde- und Katzenhalte ausprobieren.

In der Regel wird auch hier mit sehr kleinen Mengen begonnen. Ein viertel Espressolöffel sind am Anfang vollkommen ausreichend. Je nach Größe des Hundes kann dies dann bis auf einen Teelöffel erhöht werden. Diese Gabe sollte in der Regel zwei bis dreimal in der Woche erfolgen, um einen ausreichenden Schutz zu haben.

Allerdings sollte gerade am Anfang, bis das Kokosöl seine volle Wirkung entfalten kann, der Hund zusätzlich noch mit Kokosöl eingerieben werden.

Kokosöl hält jedoch nicht nur Zecken fern, sondern kann auch Würmer den Kampf ansagen. Viele Nutzer, die Erfahrungsberichte im Internet veröffentlichen, haben ihren Hunden schon seit vielen Jahren keine Wurmtabletten mehr verabreicht, weil das Kokosöl auch hier wirkungsvoll vorgehen kann.

Wer gerne in der Natur unterwegs ist, sollte auf Kokosöl nicht verzichten. Insbesondere, wenn Kinder im Haus sind, ist Kokosöl ein wichtiger Schutz gegen Zeckenbisse. Es hält nicht nur die Zecken und andere Steckmücken fern, sondern pflegt die Haut und versorgt sie mit wichtigen Nährstoffen. Somit ist das außergewöhnliche Kokosöl praktisch ein Muss in jedem Haushalt.

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